HALLODRIO
  Da Rambo vo Gruabweg
  Weg vom Fenster
  Dreck im Schachterl
  Ganz schee gsoiz'n
   
   
   
   
 
  Dreck im Schachterl...
 
Wie kommt der Dreck ins Schachterl?
 
Schon seit Jahren erhitzt diese Frage die Gemüter. Die einen schieben es auf Regierung oder Konjunktur, die anderen auf böswillige Nachbarn, wieder andere wittern eine Verschwörung der Freimaurer oder der Tempelritter. Doch „nix Genaues weiß man nicht“, wie der Volksmund so treffend formuliert. Fest steht jedenfalls, dass der Dreck da drin ist und jeder, der sich im Besitz eben jenes Schachterls befindet, schaut meist dumm aus der Wäsche. Nun kann ja nicht behauptet werden, ein Schachterl an sich sei schon unerquicklich, denn oft findet sich auch Brauchbares oder gar Interessantes in einem solchen Behältnis. Nur wenn es eben mit Dreck gefüllt ist, bedeutet das Probleme und Schlamassel. Wenn wir einerseits dem Menschen eine gewisse gesunde Neugier unterstellen und andererseits davon ausgehen, dass so mancher Schelm nur Böses um des Bösen willen im Schilde führt, scheint die These gar nicht so abwegig, dass eben solch ein Menschenfeind den Dreck im Schachterl verstaut hat, um dem Neugierigen, der einen Blick hinein wagt, eins auszuwischen. Seit wir nämlich vom Dreck im Schachterl wissen, müssen wir jedes Mal befürchten, wenn wir unsere Nase in eine unbekannte Schachtel stecken, mit jener im Dreck zu landen. Vielleicht wollte man uns damit die Wissbegier, die uns von der Natur gegeben wurde, wieder austreiben. Aber wer steckt dahinter? Eine Frage, die in diesem Stück jedenfalls mit Sicherheit nicht beantwortet wird. Hoch im Geäste einer knorrigen Eiche, ganz nahe neben dem Hähernest ...
(Alfred Wenzel: Anfangsverse eines unveröffentlichten Gedichtes)
 
 
 
 
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„Das Wort Schachterl - also die bayerisch-österreichische Form des Wortes
Schachtel - stammt ja vom italienischen ‚scatola’. Sprechen Sie Italienisch?
Nein? Schade! Der Genuss, Opern im Original zu verstehen, bleibt
Ihnen damit ja leider versagt. Aber Sie besuchen wohl ohnehin keine
Oper.“ (Hannes Römer)
 
 
 

 
Mitwirkende:
 
Hannes Römer, Rechtsanwalt: Markus Rohmann Text und Regie: Hans Witzlinger
Werner Christian Klein, Journalist: Markus Rohmann Licht und Technik: Günter Rother
Alfred Wenzl, selbständig: Markus Rohmann Maske und Requisite: Eva Riedl
Angestellter eines Inkassobüros: Stephan Rohmann Fotos und Video: Martin Weber / Klaus Robl
Kellner: Stephan Rohmann Am Klavier: Uli Resch
Taxifahrer: Stephan Rohmann  
 
 
Pressestimmen:
 
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